Aus -und Weiterbildung zur Gewinnung von Fachkräften
Als anerkannter, gemeinnütziger Verein arbeiten wir in Fachkooperation mit diversen Bildungsträgern national und international eng zusammen.
 Einer unserer Partner ist seit langen Jahren auf dem Bildungs -und Arbeitsmarkt in Vietnam und Deutschland tätig.
Aus dieser Tätigkeit heraus, resultieren engste Kooperationen mit den staatlichen Berufsfachschulen in Hanoi, Da Nang und Ho Chi Minh-City sowie privater Träger, welche sich generell durch die höchsten Qualitätsstandards in der beruflichen Aus, Weiter -und Fortbildung auszeichnen. So konnten bereits erfolgreich Lok -und Triebfahrzeugführer in den deutschen Arbeitsmarkt vermittelt werden (Retention-Rate der Crew 98 %).

Dies senkt auch die Rekrutierungshürde signifikant, denn wer erst einmal seine Ausbildung mit den auf Deutschland ausgerichteten Rahmenbedingungen erfolgreich absolviert hat,  hat wesentliche Schwellenängste abgebaut und ist noch eher bereit zum Verlassen seiner Heimat.
Unser Lösungsansatz stellt eine starke Fokussierung dar und vermeidet eine Zersplitterung von Handlungsenergien. Er zeichnet sich ferner auch durch Reproduzierbarkeit und Dauerhaftigkeit aus. Im Grundsatz kann beliebig lange ein Fachkräftezustrom organisiert werden. Unsere Tätigkeit ist skalierbar und bei Bedarf auch auf andere Standorte oder Länder übertragbar. Ändert sich die Größen -oder Anforderungsdimension der Fachkräftelücke, dann können die derzeitigen Ausbildungskapazitäten einfach nach oben oder unten angepasst werden.
Warum Fachkräfte aus Vietnam ?
Die deutsch-vietnamesischen Beziehungen gelten als sehr gut.
Die Zusammenarbeit im Entwicklungs -und Bildungsbereich ist eng. Deutschland ist für Vietnam der wichtigste Handelspartner innerhalb der EU. Besonders interessant ist, dass in der ehem. DDR bis 1989 etwa 100.000 Studierende aus Vietnam eingeschrieben waren und zudem bis zu 60.000 Vietnamesen als Vertragsarbeiter dauerhaft in der DDR wohnten.
 
Zwar hat das Land nach einer Weltbankstatistik im Jahr 2017 nur 2,06 % Arbeitslosigkeit, aber der Anteil der im Agrarsektor arbeitenden Menschen betrug im Jahr 2017 40,9 %, wobei dieser Bereich nur 15,3 % zum BIP beitrug.
Man kann also von eher prekären Arbeitsbedingungen ausgehen. Bei ca. 95,5 Mio. Einwohnern beträgt der Bevölkerungsanteil von Menschen unter 15 Jahren 23,1 %, der über 65 Jahren 7,2 % (Deutschland 13,1 % und 21,5 %).
Vietnam ist also ein Land mit einer recht jungen Bevölkerung.
Der Anteil der schulpflichtigen Kinder, die eine Grundschule besuchen liegt mit 98% fast auf dem Niveau von Deutschland (98,8 %). Die Quote an Analphabeten lag 2015 lediglich bei 5,5 %.
Vietnamesen gelten als disziplinierte Lerner und Bildung gilt traditionell als hohes Gut. Das sind gute Voraussetzungen für einen schnellen Erwerb von deutschen Sprachkenntnissen.
 
Die Arbeitsdisziplin ist sehr hoch, oft werden die Vietnamesen auch als „Preußen Asiens“ bezeichnet.